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Neugegründeter Verein D64 will digitalen Wandel gestalten

Dezember 4, 2011 @ No Comments
Neugegründeter Verein D64 will digitalen Wandel gestalten

Die Digitalisierung beeinflusst alle Lebensbereiche und verändert unsere Gesellschaft fundamental, meinen die Gründer des Vereins D64. Daher braucht es neue politische Antworten, die allen Bevölkerungsgruppen mehr Teilhabe am Web, besseren Zugang zum Wissen und den Arbeitschancen des Internet ermöglichen.

D64 wurde von Björn Böhning, Christian Pfeiffer, Guido Schmitz, Heiko Hebig, Heiko Hubertz, Lars Klingbeil, Leonhard Dobusch, Mario Sixtus, Martin Oetting, Martina Pickhardt, Mathias Richel, Mercedes Bunz, Michaela von Aichberger, Nico Lumma, Nico Roicke, Olaf Kolbrück, Pia Ziefle, Sebastian Reichel, Simone Ashoff, Stefan Keuchel, Steffen Meyer, Stephan Noller, Sue Reindke, Teresa Bücker, Tina Kulow, Ulf Schmidt, Ute Pannen, Valentina Kerst und Eva-Maria Kirschsieper gegründet.

Alles ist im Netz, jeder ist im Netz und das Netz ist bei uns. Der Verein D64, dessen Gründer sich als Mitglieder der Generation “C64″ sehen, will die Entwicklung zu mehr Teilhabe und Transparenz in Wirtschaft und Politik aktiv, konstruktiv und kreativ mitgestalten und zur Vermittlung relevanter technischer Fachkenntnisse beitragen. Dafür will der Verein als eine Art “Think Tank” Formate entwickeln, die sowohl Offline-Aktivitäten, wie Studien, Umfragen, Buchprojekte, journalistische Arbeiten und Diskussionsveranstaltungen, als auch Online-Aktivitäten, wie politische Blogs, Netzwerke, und Kampagnenwerkzeuge umfassen.

(Bildquelle: Wikipedia)

Das klingt einerseits sehr ambitioniert, und doch ist es schon lange überfällig. In der politischen Diskussion ist das Internet fast ausschließlich als „Gefahrenquelle“ angekommen. Der Aspekt der Teilhabe, der immer wichtiger wird, wird komplett ausgeblendet. Kulturpessimismus wird uns bei der Integration der digitalen Welt, wobei man darüber streiten kann, inwieweit diese Welt wirklich eine eigene Welt ist und nicht längst schon zu uns gehört, nicht weiterhelfen.

D64 begreift den digitalen Wandel aber auch als Chance für ein soziales Miteinander in einer modernen partizipativen Demokratie. “In einer digitalen Gesellschaft gibt es keine Barrieren mehr zwischen Parteien, Verbänden und Bürgern”, sagt Valentina Kerst.

Kerst sagt weiterhin: “Das Internet kann uns helfen, eine gerechtere Gesellschaft mit mehr Kraft von unten zu bauen. D64 möchte alles dafür tun, dass es so kommt.”


 

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