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Das Dilemma der Piratenpartei mit den Medien

November 6, 2012 @ 5 Comments
Das Dilemma der Piratenpartei mit den Medien

Das Dilemma, das die Piraten (noch) mit den Medien haben, ist, dass die junge Partei sich hervorragend für reißerische Storys eignet. Der Kern des Problems sind die Journalisten, die die Zeitungen mit spannenden Geschichten füllen müssen.

Insbesondere Onlinemedien müssen 24 Stunden am Tag Inhalte liefern. Das setzt falsche Anreize: Für Journalisten lohnt es sich eher, zu spekulieren und Texte einfach rauszuhauen, als gar nichts zu schreiben oder Arbeit in eine Geschichte zu investieren, die sich aber als haltlos erweist. Sie müssen quasi ein Fass ohne Boden füllen.

Die junge Piratenpartei bot sich als spannende Geschichte an, als Fassfüller. Alles an dieser Partei war neu und Neues wird geklickt; wer am meisten raushaut, bekommt also am meisten Geld. Auch das Schüren von extremen Emotionen bringt Klicks.

Die Partei war unerfahren und viele ihrer Mitglieder kannten und kennen sich im Medienzirkus nicht aus. Sie lieferten die Figuren für die inszenierten Geschichten in den Medien. Fast erinnert die Parteigründung, der Aufbruch, erste Umfrageerfolge, Einzug in Landtage und anschließender Umfrageabsturz mit Streitereien innerhalb der Partei an eine archetypische Heldenreise.

Archetypen wirken auf einer sehr subtilen, unterbewussten Ebene, so dass uns ihre Wirkung nicht einmal bewusst werden muss. In der Werbepsychologie weiß man seit langem um diese Symbole und setzt sie gezielt ein, um unterbewusste Manipulationen zu bewirken. Informationen sind ja auch unweigerlich mit Empfindungen verbunden. Je mehr die Empfindungen der Leser geweckt werden, desto eher bleiben sie „bei der Stange“. Also wurden die Geburt der Partei und ihr Weg durch die Institutionen als Heldenreise inszeniert.

Dabei ist die Piratenpartei quasi eine doppelte Projektionsfläche. Einmal die der Journalisten und dann die der Leser. Die Piraten sind nicht die Ikonen der Polit-Robin-Hoods. Das waren sie nie und das wollen sie vermutlich selbst nicht sein. Sie sind auch nicht die Heilsbringer der Politik. Jedoch haben immer mehr Bürger den Eindruck, keine echte Wahl mehr zu haben. Wenn sich die Parteien allenfalls in Nuancen unterscheiden, man also nur die Wahl zwischen dunkel-mittelgrau, mittelgrau und gedeckt-grau hat, wenn alles alternativlos erscheint, mag man auch kein Kreuz mehr machen.

Moderne Demokratien scheinen hinter einer Fassade formeller demokratischer Prinzipien zunehmend von privilegierten Eliten kontrolliert zu werden. Sollte dies nicht so sein, wäre es die Aufgabe der Politik, den Beweis zu liefern, dass dies nicht so ist. Die These ist, dass die Umsetzung neolibe­raler Politik zu einer „Kolonisierung“ des Staates durch die Interessen von Unter­nehmen und Verbän­den geführt hat, so dass wichtige politische Entscheidungen heute außerhalb der traditionellen demokratischen Kanäle gefällt werden. Der Legitimitätsver­lust demokratischer Institutionen zeigt sich in einer zunehmenden Entpolitisierung und eben im Anwachsen der Nichtwählergruppe.

Wer ist schuld an dieser Entwicklung? Sind es möglicherweise sogar die „linken“ Parteien, die davon überzeugt waren, dass es kei­ne echte Alternative für politisches Handeln mehr gibt und deshalb das geschaffene System akzeptiert haben? Die alle Versuche aufgege­ben haben, die bestehenden Machtverhältnisse in­frage zu stellen, und sich nun darauf beschränken, Möglichkeiten aufzuzeigen,  die neo­liberale Globalisierung „menschlicher“ zu gestalten? Ist deshalb die Politik der ver­schiedenen Parteien so schwer voneinander zu unterscheiden?

Die etablierten Parteien haben insofern versagt, als dass sie nicht in der Lage waren, oder dies auch ablehnten, Debatten zwischen widerstreitenden Projekten und die Wahlmöglichkeit zwischen realen Alternativen zuzulassen!

Wenn Bürgerinnen und Bürger den Ein­druck haben, bei den grundsätzli­chen Entscheidungen über ihre gemeinsamen Angelegenheiten nicht mehr mitreden zu kön­nen, und dass sich nur noch Experten mit politischen Fragen beschäftigen, weil sie als komplexe technische Probleme angesehen werden, werden demokratische Entscheidungen (Wahlen) von ihnen nicht mehr wahrgenommen. Wer sich aber gegen die Regeln der Eliten auflehnt und darauf besteht, dem Volk ein Mitspra­cherecht einzuräumen und seinen Bedürf­nissen Raum zu geben, wird als „Populist“ abgewiesen.

Dass ausgerechnet jetzt eine Partei auf der politischen Bühne auftaucht, die sich gegen diesen Trend stemmt, ist kein Zufall. Da insbesondere junge Männer überproportional oft zu den Nichtwählern gehören, ist auch der hohe Anteil an jungen Männern bei der Piratenpartei nicht verwunderlich. Nichtwähler sind hauptsächlich ungebildet, Piratenparteimitglieder sind eher gebildet und versuchen aktiv in den politischen Entscheidungsprozess einzugreifen. Das ist es, was die etablierten Parteien und zum Teil auch die Medien nicht verstehen: Die Piraten sind keine Nerd-Partei und auch keine Internet-Partei; es ist vielmehr so, dass das Internet und die Kommunikation über das Netz zur Lebenswelt der jungen Menschen gehören und für politische Prozesse aktiv genutzt werden.

Die Piratenpartei verspricht ihren Mitgliedern, aktiv an den innerparteilichen politischen Entscheidungsprozessen teilzunehmen. Das ist auch für die Wähler attraktiv, die so eine Partei finden, die aus dem grauen Einheitsbrei heraussticht. Es geht bei der Piratenpartei nicht um Parteiprogramme oder fertige politische Lösungen, es geht immer um den demokratischen Prozess. Der Weg ist das Ziel.

Die Medien stürzten sich anfangs frenetisch auf die Piratenpartei, die versprach, gegen diese Verkrustungen anzugehen. Journalisten, die mit etablierten Politikern zu tun hatten, trafen auf einen neuen und gänzlich unerfahrenen Politikertypus. Klar, dass hier viele Fehler passierten. Nachdem die ersten Schritte der medial inszenierten Heldenreise der jungen Partei abgearbeitet waren, wurden die Fehler ausgeschlachtet. Die Journalisten schafften Erregungszustände und Empörung; das gab eine Menge Aufmerksamkeit. Medien fungieren als Wirklichkeitmaschinen, die die Wahrnehmung der Welt prägen und sogar eine eigene Welt mit ihren Gesetzen und Gebräuchen, ihren Figuren und Mythen schaffen.

Die Medien wandeln sich und viele etablierte Medien verlieren ihre Führerschaft. Auch aus diesem Grunde sind die Medien dabei, rund um das begrenzte Gut „Aufmerksamkeit“ einen mentalen Kapitalismus zu erschaffen, mit dem ihr Überleben gesichert werden soll. Die Aufmerksamkeit der Leser für die Angebote der etablierten Medien scheint allerdings nachgelassen zu haben. Hier haben wir das Gleiche wie in der Politik. Wenn sich die einzelnen Medienangebote allenfalls in Nuancen unterscheiden, wenn man also nur die Wahl zwischen dunkel-mittelgrau, mittelgrau und gedeckt-grau hat, warum sollte man ein bestimmtes Medium bevorzugen? Deshalb sind gute Geschichten mit Emotionen so wichtig, fast schon überlebenswichtig. Deshalb wurde und wird weiterhin die Piratenpartei erst hochgeschrieben und dann genüsslich zerpflückt. Es werden alle Fehler, die ja bei einer neuen Partei erwartbar sind, in Form einer Daily Soap abgearbeitet. Die Mitglieder der Piratenpartei werden nach dem Vorbild „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ als Darsteller inszeniert und nach Belieben hin und her gerückt.

Um Aufmerksamkeit ist ein gnadenloser Konkurrenzkampf entbrannt. Aufmerksamkeit ist für Medien von höchstem finanziellem Wert. Was aber ist diese hier generierte Aufmerksamkeit? Geht es nur noch um das Abarbeiten von publikumswirksamen Geschichten? Genau hier aber machen die Medien etwas grundsätzlich falsch. Journalisten sollten eine Kritik- und Kontrollfunktion in der Gesellschaft wahrnehmen: also Missstände aufdecken, Geschehnisse hinterfragen und Kritik üben und nicht eine Daily-Piraten-Soap inszenieren.

Die Tatsache, dass sich viele junge Menschen zu einer Partei zusammenschlossen und versuchen, ihre Interessen auf demokratische Art und Weise zu vertreten, haben die etablierten Medien bis jetzt kaum adäquat gewürdigt. Auch dass die Partei nur mit Ehrenamtlichen arbeitet, die deswegen gar nicht die Erfahrung und Zeit haben, sich intensiv mit dem Politbetrieb auseinanderzusetzen oder gar in Fachfragen entsprechend einzuarbeiten. Stattdessen arbeiten die Journalisten ihre Enttäuschung an der Partei ab, dass sie noch immer nicht professionell genug agiert. Hier wird wieder deutlich, dass die Piratenpartei auch für Journalisten eine Projektionsfläche war.

Die schlechte Presse, die die junge Partei momentan erfährt, ist kein Zeichen dafür, dass die Piraten gescheitert sind. Es ist vielmehr ein Zeichen dafür, dass die überzogenen Projektionen zusammengefallen sind. All die Querelen innerhalb der Partei, die Sach- wie auch die Personaldiskussionen sind auch ein Zeichen von Experimentierfreude und Wagemut. Parteiverantwortung und Listenplätze werden häufig an Studenten oder Berufseinsteiger vergeben. Woher soll also die Erfahrung kommen? Wenn man eine neue Partei will, dann dürfen in ihr auch keine Mitglieder mitwirken, die schon durch die Hierarchien von Verbänden, Gewerkschaften oder anderen Parteien „durchgenudelt“ wurden.

Die Medien spielen im Kampf um die Aufmerksamkeit ein gefährliches Spiel. Sicher bringt es anfangs mehr Leser, wenn man Stories verkauft, die emotional und reißerisch sind, die man wie eine Daily Soap verfolgen kann. Doch zugleich kann man damit auch an Glaubwürdigkeit verlieren, die sich nicht so schnell wieder aufbauen lässt.


 

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5 Comments → “Das Dilemma der Piratenpartei mit den Medien”


  1. Pirat Lang

    1 year ago

    Super Artikel!

    Endlich mal jemand der das von einer neuen Perspektive betrachtet! Großes LIKE.

    Allerdings ist es wirklich so das sich die Piratenpartei “zusammenraufen muss”. Schließlich ist die Mitgliederzahl nach der Berlinwahl explotiert und damit jede menge meinungen zugefloßen.
    Daher wird auch sehr viel diskutiert und debattiert. Und vieles davon auf Twitter, Mailinglisten und co. Daher ist es leicht von einen “Zerstrittenen Chaotenhaufen zu sprechen”

    Antworten

  2. pbverbesserer

    1 year ago

    LOL!

    “Die Piratenpartei verspricht ihren Mitgliedern, aktiv an den innerparteilichen politischen Entscheidungsprozessen teilzunehmen.”
    ==> Ich nehme mal an, Du meinst es andersherum: … verspricht ihren Mitgliedern, aktiv an den innerparteilichen politischen Entscheidungsprozessen teilnehmen zu können.
    ==> Bleibt die Frage, was ist daran so toll? Versprechen tun das doch alle. Und bei Euch gibt nicht mal Entscheidungsprozesse, an dem man sich beteiligen könnte. Oberpirat ist, wer am meisten Zeit hat und am meisten aushält. Eure Beteiligungsprozesse laufen ins leere. Kein Oberpirat kümmert sich – warum auch. Jeder Piratenparteitag ist eine neue Lotterie. (Und jetzt komm mir nicht mit LQF oder ähnlichem Spielzeug, dass man Eurer Basis vorsetzt.)

    “Die schlechte Presse, die die junge Partei momentan erfährt, ist kein Zeichen dafür, dass die Piraten gescheitert sind. Es ist vielmehr ein Zeichen dafür, dass die überzogenen Projektionen zusammengefallen sind.”
    ==> Genau!
    ==> Jezt musst Du Dich nur noch fragen was von Euch übrig bleibt – ohne überzogene Projektionen. Im Blog der 20 Piraten (NRW) findet sich Politsprech vom allerschlimmsten. Politik wirklich für Menschen zu machen ist nicht so einfach eine Sache der inneren Einstellung oder der guten Vorsätze, sondern erfordert harte Arbeit und Hingabe an die Sache und Auseinandersetzung mit der Sache. Aber bei den Piraten ist die einzige Sache, an der mit Einsatz und Hingabe gearbeitet wird, die Piratenpartei. Wennn überhaupt.

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  3. Manfred

    1 year ago

    Guter Ansatz. Schade, dass der Text so oberflächlich und flüchtig verbleibt. Zum Beispiel: “Fehler”? – Nach wessen Maßstäben??

    Oder: “Der Kern des Problems sind die Journalisten, die die Zeitungen mit spannenden Geschichten füllen müssen.” – Was soll daran ein Problem sein? Kern des Problems ist natürlich der Neoliberalismus, der Journalisten dazu ZWINGT, ihre Zeitung mit Geschichten füllen zu müssen und Geschichten daraufhin zu auszubalancieren, für Werbekunden ein optimales redaktionelles Umfeld zu bieten, wobei Boulevard Information und Angebot Nachfrage schlägt.

    “Moderne Demokratien scheinen hinter einer Fassade formeller demokratischer Prinzipien zunehmend von privilegierten Eliten kontrolliert zu werden.” – Warum “modern”? Warum “scheinen”? Aber schön, dass Du nicht den Euphemismus “Post-Demokratie” verwendet hast! ;-)

    “Genau hier aber machen die Medien etwas grundsätzlich falsch.” – Ach was, die Medien machen alles richtig. Das System ist falsch! Damit ist auch die “verlorene Glaubwürdigkeit” völlig irrelevant. Die veröffentlichen heute den größten Sch… und wissen morgen selbst nichts mehr davon!

    Soll ich Euch mal was zu hegemonialer Politikgestaltung erzählen?

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  4. Richard Pestemer

    1 year ago

    Nein, es bringt nichts die “käuflichen Medien” – hier die Massenmedien – zu kritisieren. Tatsache ist, dass zu viel hin- und her debattiert wird in der Piratenpartei und- geleistet wird. Und zu hinterfragen ist, ob die Gründung einer Partei, die eigentlich keine Machterwerbspartei sein will, nicht grundsätzlich falsch war. Einerseits wollen die Piraten Basisdemokratie, andererseits gibt es ein heftiges und teilweise unwürdiges Gerangel um die Spitzenkandidaturen zu den Parlamentn. Da sagte schon Tucholsky vor dem 2.Weltkrieg, als erstmalig die SPD an die “Regierung” gelangte: “Sie glaubten, sie wären an der Macht, dabei waren sie nur an der Regierung.”

    Die reale Macht liegt bei den globalen Konzernen und nicht bei Merkel oder Obama. Und bei den konzernhrtigen Medien. In Deutschland vor allem spielt da der Springerkonzern eine herausragende Rolle. kein Kanzler wagt es gegen die Meinungsmaschine BILD anzugehen. Die Piratenpartei tut es.(Noch) Das ist gut für die Bürger und schlecht für BILD. Und so sieht dann deren Berichterstattung zu der Piratenpartei aus. Und die werden die PP solange bearbeiten bis die PP dasselbe Schicksal wie die GRÜNEN erleidet. Dazu wird fein säuberlich zwischen den guten und unguten Piraten unterschieden. Und siehe da, es funktioniert, da ja nur gute und angepasste Piraten ins Parlament, in staatstragende Ämter sollen. Und das Gehacke innerhalb der PP widerspiegelt den Druck, den die Medien gegenüber der PbP aufbaut, gezielt. Damit sich die Bürger mit Grauen von der PP abwenden oder aer, wie schon dargestellt, die PP sich allmählich anpasst. Und das wird sie tun, weil sie Partei ist und Teil der Parteienoligarchie werden soll und irgend wann will. Denn schließlich will auch ein Pirat etwas erreichen. Wetten das es so kommen wird ?! Also was tun: Partei ergreifen unmittelbar für die Bürger mit den Bürgern. Die Demokraiei voranbringen zur Auflösung sämtlicher Machtstrukturen, was letztendlich mehr ist als Debatten und Abzähldemokratie. Denn Parteien haben noch nie die realen Verhältnisse geändert. Und die PP sagte doch selber: Unser Ziel ist letztendlich uns überflüssig zu machen. Dabei sollten die PP bleiben. Tut sie das, dann wird sie aber aber per se nicht die Medien für sich gewinnen können, oder sagen wir deren Chefetagen respektive Geldgeber. Soweit zu den Piraten und den Medien.

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  5. Ulan

    1 year ago

    Die Beschreibung bringt meine eigene Ansicht zur “Medienerscheinung Piratenpartei” exakt zum Ausdruck. Allerdings ist die Mahnung des letzten Absatzes “Die Medien spielen im Kampf um die Aufmerksamkeit ein gefährliches Spiel…” so formuliert, dass man glauben könnte die Medien seien gefährdet.

    Doch gefährdet ist tatsächlich die reale Partei. Nicht das durch die Medien in der Öffentlichkeit gemalte Bild von Piraten als weltrettenden Superhelden zu denen viele Journalisten die Protagonisten hochstilisiert haben, sondern die Organisation der vielen Idealisten, die sich zur Schaffung eines Bewustseins- und Gesellschaftswandels für politische Lösungen mit großem Aufwand an Zeit, Arbeit und Geld zusammen getan haben.

    Piraten fehlt bislang noch die eigengesteuerte Breitenwirkung, die geeignet wäre, dem reißerischen Journalismus die Hosen ‘runter zu ziehen. Wenigstens den kritischen Wählern gegenüber, die im Laufe der 4 Jahre seit 2009 lernten die Piraten als mögliche Alternative zum etablierten Politmarionettentheater zu erwägen, wenigstens denen gegenüber schadet das falsche, unehrliche journalistische Enthüllungsdrama des selbst geschaffenen Popanzes. Eine Patentlösung fällt mir leider auch keine ein.

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