Die Unterstützer des ungarischen „Klubradios“ wollen nicht aufgeben. Ein Jahr nach dem Entzug der Frequenz haben mehrere tausend Menschen in der Innenstadt von Budapest zum wiederholten Mal für den regierungskritischen Sender demonstriert. Auf einer Kundgebung bezeichnete „Klubradio“-Präsident Andras Arato den Medienrat des Landes als ein „Symbol der Lüge und der Rechtlosigkeit“.
Die Regierung hatte 2010 mit dem Mediengesetz die Staatliche Behörde für Medien und Nachrichtenübermittlung (NMHH) geschaffen. Dieser Rat hatte „Klubradio“ die Frequenz entzogen und sie bis heute nicht zurückgegeben, obwohl das in sechs Gerichtsentscheidungen verlangt wurde. In dem Gremium sitzen ausschließlich Verbündete der rechtskonservativen Regierungspartei Fidesz von Ministerpräsident Viktor Orban.
Klubradio erhält seit zwei Jahren von der staatlichen Medienbehörde für die Budapester Frequenz immer nur eine provisorische Sendegenehmigung für 60 Tage. Der Radiosender ist der letzte, der sich noch traut, kritisch über die Regierung Orbans zu berichten. Der Journalist und Chefredakteur von Klubradio, Ferencs Vicsek, erklärt: „Das Motto dieses Radios lautet: Fakten und Meinungen. Das heißt, es vermittelt die wichtigsten Informationen und wertet sie aus. Unsere Moderatoren laden aber auch Personen des öffentlichen Lebens ein, die etwas von dem jeweiligen Thema verstehen. Dabei werden auch die Zuhörer – interaktiv – mit einbezogen. Auf diese Weise können Meinungen viel freier geäußert werden als jetzt beim öffentlichen-rechtlichen Radio.“
Die politische Führung erwartet, dass man ihr nicht widerspricht. Nichts soll von den Medien infrage gestellt werden. Das erinnert fatal an die Zeiten des Sozialismus, als alle Medien staatlich kontrolliert wurden und kritische Berichterstattung unmöglich war.
› Zehntausende Spanier protestrieren gegen den Sparkurs der Regierung
› Erneute Proteste in Spanien und Portugal gegen die Krisenpolitik
› Heute beginnt das Verfassungsreferendum in Ägypten
arte 22:20 True Stories Star Trek Im Jahr 1966 begann mit [...]
Daniel Sierra erstellte für seinen Abschluss Masters of Arts [...]
Jenny Parks ist eine wissenschaftliche Illustratorin, [...]
Der Ford F-150 ist seit 1980 so etwas wie der Prototyp [...]
Wenn ein fest angestellter Mitarbeiter beispielsweise 6,60 [...]
Chinas Ministerpräsident Li Keqiang bereiste in den [...]
Der italienische Architekt Andrea Ponsi entwarf mit dem [...]
Die französische Justiz verzichtet vorerst auf ein formelles [...]
arte 18:05 Reportage Papua-Neuguinea: Den Schatz [...]
Der Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) ist [...]
Viele Nachrichtenportale von Zeitungsverlegern halten sich [...]
Viele Menschen in den USA scheinen einem irrationalen [...]
3sat 21:00 makro: Bittere Pillen für die [...]
Es gibt ungefähr 1000 Studentenverbindungen in Deutschland, [...]
Die Gruppe „Freunde Syriens“ will, dass der syrische [...]
In Italien nimmt die Armut immer mehr zu. Das ist kein Wunder [...]
In Deutschland gab es bereits vor Jahren das [...]
3sat 20:15 Versuchslabor Armut Film von Daniela Hoyer und [...]
Japans Notenbank hält weiterhin an ihrer lockeren Geldpolitik [...]
Wenn sich heute, am Mittwoch, die Staats- und Regierungschefs [...]
3sat 19:30 Ware Wasser Nestlés Griff nach den [...]
Santiago Caruso ist ein junger Künstler aus Buenos [...]
